Fast ohne Worte

Wer noch mal den Beweis brauchte, dass die Typen der Wiener AIK (Anti-Imperialistische Koordination) etwas an der Waffel haben, kann sich deren ironisch versetzte, in der politischen Botschaft leider völlig ernst gemeinte, Weihnachtsgeschichte aus anti-imperialistischer Sicht durchlesen. Es treten auf: römische Faschisten, zionistische Vasallen, ein Engel Hassan der drei Hirten, die von Zionisten unterdrückt werden, Sprengstoffgürtel, Kassam und Kalashnikov bringt und die fröhliche Kunde der Geburt des Mahdi Hugo verkündet. Na dann.


3 Antworten auf “Fast ohne Worte”


  1. 1 Wendy 26. Dezember 2007 um 13:31 Uhr

    Quelle bitte. Hab beim Überfliegen der Quelle deiner Quelle nichts gefunden. Obwohl wir ja noch Weihnachten haben,

  2. 2 Administrator 26. Dezember 2007 um 14:07 Uhr

    Scheint in der Tat

    a.) verschwunden (was bei der AIK durchaus auch mal passiert) oder
    b.) eine Satire auf die AIK zu sein.

    Allerdings wäre der Doktus des Textes für die AIK nicht unüblich. Ein besonders schönes Beispiel:

    „Dem Antisemitismus entgegenzutreten schließt den Kampf gegen die israelische Okkupation ein“,

    http://www.antiimperialista.org/index.php?option=com_content&task=view&id=655&Itemid=0

    wo behauptet wird, dass „die Zionisten“ den Faschismus und den Antisemitismus brauchten (und ihn deswegen nicht bekämpft haben), um Palästina zu „kolonialisieren“.

    Des weiteren ist in anderen Texten der AIK konsequent von „Völkermord in Palästina“ die Rede, sie geben eine Zeitung namens „Intifada“ heraus, solidarisieren sich in regelmäßigen Abständen mit reaktionär-religiösen Kräften wie Hamas und Hisbollah und machen aus ihnen fortschrittliche Widerstandsbewegungen. Aus der freigewählte israelischen Regierung wird ein Regime (http://www.antiimperialista.org/index.php?option=com_content&task=view&id=5441&Itemid=82). Und generell scheinen die israelische Behörden im Blick der AIK den ganzen Tag nicht besseres zu tun zuhaben, als Palästinenser umzubringen ob nun direkt oder indirekt.

  3. 3 Taylor1944 26. Dezember 2007 um 22:46 Uhr

    Hallo,

    um die Frage zu beantworten. Ja, es ist eine Satire. Die Pseudolinken Spinner des AIK kenne ich seit meiner Zeit in Österreich und auch die üblichen Pamphlete.
    Man ist aber schon weiter nachdem man festgestellt hat, dass die Rechten auch was gegen Israel haben kann man sich durchaus gemeinsame Aktionen vorstellen.

    Gruß
    Taylor

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.